Hausbau Lexikon

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Passivhaus

Unter einem Passivhaus wird ein Geb?ude verstanden, das aufgrund seiner guten W?rmed?mmung und dem Funktionsprinzip, mittels W?rmetauscher L?ftungsw?rmeverluste zu vermeiden, in der Regel keine klassische Geb?udeheizung ben?tigt.

Das Passivhaus darf laut den Zertifizierungskriterien des Passivhausinstituts Darmstadt einen Heizw?rmebedarf von 15 Kilowattstunden (Energiegehalt von etwa 1,5 Liter Heiz?l) pro Quadratmeter in einem Jahr nicht ?bersteigen. Die maximal zul?ssige Heizlast betr?gt 10 W/m? und muss auch im Winter an ung?nstigen Tagen ?ber die Zuluft einbringbar sein.[1] Weiterhin ist ein Passivhaus durch Grenzwerte im Bereich des Prim?renergiebedarfs von 120 kWh/(m??a), der Luftdichtheit und der maximalen Wirkungsgrade definiert. Die H?user werden ?passiv? genannt, weil der ?berwiegende Teil des W?rmebedarfs aus ?passiven? Quellen wie Sonneneinstrahlung und Abw?rme von Personen und technischen Ger?ten gedeckt wird. Das Ergebnis ist eine positive Raumwahrnehmung, gekoppelt mit einem niedrigen Energieverbrauch. Dabei ist das Passivhaus keine neue Bauweise, sondern ein Baustandard, der besondere Anforderungen bez?glich Architektur, Technik und ?kologie festlegt und nicht auf einen bestimmten Geb?udetyp beschr?nkt ist. Es ist auch durch Umbauten und Sanierungen m?glich, diesen Standard zu erreichen.

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